Matthias Brodowy

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Matthias Brodowy - 22.01.2018, 10:08 Uhr

Unser Stand auf der Freiburger Börse. Jutta Jahnke und Elisabeth Baumann freuen sich auf Besuch. Und ich schneie dort heute auch vorbei. 

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Matthias Brodowy - 16.01.2018, 07:05 Uhr

„Guten Tag, spreche ich mit Matthias Brodway?“ „Äh, nein! Also, im Prinzip ja. Aber nicht Brodway. Das ist kein englischer Name! Das spricht sich Brodowie!“ „Ah! Okay! Na, aber dann habe ich ja den Gewinner persönlich am Apparat. Herr Brodowei...“ „BrodowIE!!!!“ „Also jedenfalls haben Sie gewonnen! Sie sind unter 10000 Personen ausgelost worden, um drei Monate unsere neue Zeitschrift zu einem absolut unschlagbaren Vorzugspreis zu lesen!“ Ich muss gestehen, so einen Anruf hatte ich schon lange nicht mehr. Und trotzdem war ich nicht nur genervt, sondern auch wütend. Solche Gespräche sind wahnsinnig überflüssig. Zumal man immer das Gefühl hat, man müsste sich dafür entschuldigen, dass man den „Gewinn“ gar nicht annehmen möchte. Und derartige Anrufe können so absurd sein! Ein anderer zum Beispiel liegt sehr lange zurück: Ob ich reich werden wolle, fragte man mich am Telefon. Ich hätte in diesem Augenblick in eine philosophische Diskussion über Reichtum einsteigen können und ob selbiger nur über Geld zu definieren sei, sagte aber dann spontan: „Wer will das nicht?“ Nun hatte ich Glück, denn am anderen Ende war eine gute Fee, die mir diesen Wunsch erfüllen wollte. Und zwar mittels eines oder mehrerer Lotterielose. Ich bedankte mich, erklärte allerdings, dass ich daran kein Interesse hätte. Ach so, ich wolle also nicht reich werden, obwohl sie mir ein so tolles Angebot machte, erwiderte sie beleidigt in einem ziemlich unfreundlichen Tonfall. Ich sei eigentlich ganz zufrieden, mit Arbeit mein Geld zu verdienen. Das sei aber sehr arrogant, sagte sie mir, was ich nicht wirklich verstand. Daraufhin bot ich ihr an, an meiner Stelle reich zu werden; ich würde ihr mein Los überlassen. Da legte sie auf. Dabei war das doch ein Angebot, was man eigentlich nicht ausschlagen konnte.

1 Kommentar
Der unglaubliche Heinz[17.01.2018 11:43 Uhr]
Wahnsinn, ich fall um. Der Gleiche hat auch bei mir angerufen. Ob der es auf uns abgesehen hat?

Bio

MATTHIAS BRODOWY

Die frühe Phase

1972 wurde ich als waschechter Niedersachse mit lupenreinem slawischen Nachnamen geboren. Erst kam die Blockflöte, dann die Schule, begleitet von der Melodica (s. Foto), dem Klavier, der Gitarre und der Orgel. Trotz der vielen Zwischentöne gelang es mir, meine Schulzeit ungetrübt und recht ordentlich zu beenden. Dank der Musik verdiente ich mir bereits früh eine Taschengeldaufbesserung als Organist sowie als Pianist in einer Damengymnastikgruppe (kein Scherz, sondern gut bezahlt).

Es folgte der Zivildienst und das Studium: Germanistik, Geschichte und kath. Theologie für das Höhere Lehramt. Dazu kam noch eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker (Organist und Chorleiter). Hier sollte ich 1997 übrigens das einzige Abschlusszeugnis nach meiner Schulzeit erhalten; das Studium blieb kurz vor Schluss unvollendet, denn da kam Hüsch und meine große Chance. Aber dazu gleich mehr aus dem Pressetext meiner Agentur, denn ich kann nicht so gut über mich in der dritten Person schreiben.

Ansonsten erweiterte ich noch meine Instrumentensammlung durch die E-Gitarre (okay, es sind mehrere E-Gitarren - natürlich Duesenberg, made in Hannover), den E-Bass, die Ukulele, das Schlagzeug und seit neuestem probiere ich mich an einer Lapsteel. WIe man sieht, eigentlich bin ich ein Musiker gefangen im Körper eines Komikers. Hin und wieder versuche ich, diese Melange offensiv auf der Bühne auszuleben.

Das steht im Pressetext meiner Agentur über mich:

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Bühne, zunächst im Ensemble „Profilachticker“, seit 1997 als Solist. Für das erste seiner bislang neun Soloprogramme wurde er von Hanns Dieter Hüsch mit dem niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet. Es folgten weitere Auszeichnungen, darunter im Jahr 2000 der „Prix Pantheon“ und 2013 der „Deutsche Kleinkunstpreis“. 
Seit September 2016 ist Brodowy mit seinem neunten Soloprogramm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“ unterwegs sowie mit seinem Best-of-Programm „Bis es euch gefällt“, das zeitweise auch mit Band begleitet wird.
Außerdem ist er zu sehen in zwei Kabarett-Theaterstücken zusammen mit dem Puppenspieler Detlef Wutschik, auch bekannt als „Werner Momsen“.
Mit dem Kabarettisten Johannes Kirchberg steht er seit 2017 gemeinsam mit dem musikalischen Programm „Wenn die Muse zweimal klingelt“ auf der Bühne.
Brodowy hat inzwischen neun CDs und zwei Bücher veröffentlicht. 
Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Brodowy regelmäßig für das Radio, so moderiert er u.a. für den WDR das „Kabarettfest“ aus Paderborn und hat lange Zeit die tägliche Radiocomedy „Kochen mit Wok“ und „Die Heidepiraten“ produziert. Für „Kochen mit Wok“ wurde er mit dem ffn-comedy-award ausgezeichnet. 
Auch in der Welt der Varietés ist Matthias Brodowy zuhause, arbeitete für Roncalli und regelmäßig für die GOP-Varieté-Theater in verschiedenen Städten und führt als Conférencier durch die Abende im legendären Hamburger Hansa-Theater. 

Ansonsten noch...

So, jetzt wieder ich. Vielleicht noch ein paar private Dinge. 

Ich esse gerne. Und ich koche auch gerne. Und ich esse das, was ich gekocht habe. Lasse mich aber auch gerne bekochen. Worauf ich nicht verzichten könnte? Kartoffeln! In jedweder Form. Mein Lieblingsgericht im Sommer sind Stampfkartoffeln mit Buttermilch. Ein altes schlesisches Armeleuteessen. Im Winter hingegen sind Kohlrouladen mein Favorit. Neben vielen anderen Leckerlis. Italienisch esse ich auch zu gerne. Und spanisch. Griechisch. Und französisch. Tschechisch. Sehr gerne auch polnisch. Summa summarum, kulinarisch wie politisch bin ich ein überzeugter Europäer. Der Brexit allerdings schmerzt mich nur politisch. 

Und ich bin ein Spieler. Skat! Doppelkopf! Und Gesellschaftsspiele. 

Von der Musik sprach ich oben schon. Bleibt noch die Literatur. Meine Lieblingsautoren? Theodor Storm, Stefan Zweig, Thomas Mann, Siegfried Lenz, Umberto Eco, Daniel Kehlmann, David Safier und Hüsch, immer und immer wieder Hüsch! 

Gar keine Ahnung habe ich ja von amerikanischen Serien. Game of thrones und ähnliches ist völlig an mir vorbeigegangen. Auch Star Trek und dergleichen. Da bin ich irgendwie nicht der Typ zu. Auch mit angelsächsischer Comedy kenne ich mich leider überhaupt nicht aus, was sicherlich meinem schlechten Englisch geschuldet ist. Bei Kollegenrunden über diesen oder jenen amerikanischen Comedian bin ich sprachlos, esse Chips und versuche irgendwann, einen plötzlichen Themenwechsel herbeizuführen. "Kennen Sie Schnippschnapp?" 

Stopp, nein, stimmt nicht ganz mit den Serien. Ich liebe die Simpsons (auf deutsch, damit ich sie verstehe), den Tatortreiniger oder auch Stromberg. Das ist so ganz mein Humor.

Ich liebe die Nordsee. Wollte ich das Kabarett an den Nagel hängen und hätte keine anderweitigen Verpflichtungen, ich würde mich am liebsten auf Helgoland niederlassen. Vielleicht wäre ich sogar der Typ, um auf einer Hallig zu enden. Bis dahin bleibe ich aber mit Leib und Seele Hannoveraner.

Ach so, ja, das Foto: Falls das mit dem Kabarett mal nix mehr ist und ich doch nicht auf die Hallig will oder die Hallig mich nicht will, geh ich halt in die Politik. Hab mich dafür schon mal warm geredet.

Lesbar

Der Leuchtturmhüter

Ein Erzählung von Matthias Brodowy mit Bildern von Ole West

Eine Geschichte von Leuchtturmhüter Enno Tütken, seinem Freund Olaf Johannsen, ehemaliger Bremser auf einer Holzachterbahn, und einer ominösen Flaschenpost, die irgendwie genau die Richtigen erreicht. 

Erschienen im Dezember 2017 im Tidenhub-Verlag

ISBN: 978-3-9811951-7-0

Einmal Labskaus und zurück

Ein Kuddelmuddelbuch

Geschichten, Gedichte und kleine Schmonzetten von Matthias Brodowy mit Bildern von Ole West.

ISBN: 9783980902618

Hörbar

CDs und download

Bei roofmusic sind folgende CDs erschienen und überall im Platten- und Buchhandel bestellbar: 

"Gesellschaft mit beschränkter Haltung" - Live-Doppelalbum mit Band, aufgenommen im Theater am Aegi 

"Kopfsalat" - Das 8. Programm, live im Apollo in Hannover aufgenommen

"Bis es Euch gefällt" - Doppelalbum, live im Theater am Küchengarten aufgenommen

 

Die meisten CDs aus dem GMVerlag sind inzwischen vergriffen. Als download bei ITunes u.ä. sind aber folgende Alben noch erhältlich: 

"Offenbarung - das 7. Programm"

"In Begleitung" (reines Studio-Musikalbum mit Band)

Gesellschaft mit beschränkter Haltung

Doppel-CD

Mitschnitt der Premiere im Theater am Aegi/Hannover. Mit Band. 

Erschienen bei Roofmusic.

978-3-86484-417-1

Bis es Euch gefällt

Das Beste aus 7 Programmen

Doppel-CD

Aufgenommen 2013 im Theater am Küchengarten/Hannover.

Erschienen bei Roofmusic.

ISBN 978-3-86484-036-4

Bühne

Gesellschaft mit beschränkter Haltung

Das aktuelle Tourneeprogramm

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen.
Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.

Bis es euch gefällt

Brodowys Bestes aus zwei Jahrzehnten

Höhepunkte aus neuneinhalb Programmen

Seit 1989 steht er auf der Bühne, seit 1997 als Solist. Das Beste aus dieser Zeit zeigt er in diesem ganz besonderen Programm.

Matthias Brodowy führt den Zuschauer zurück in die wunderbare Zeit des käferorangenen Wählscheibentelefons, als er im Blockflötenensemble ganze Seniorenheime tyrannisierte. Er erklärt als Bauchhintrainer, warum wir uns Übergewicht angesichts der wirtschaftlichen Lage unbedingt leisten müssen und bringt Teile einer längst verschollen geglaubten Mozartoper für Dicke zu Gehör. Auch seine mehr als skurrilen Albträume wirft er zwecks persönlicher Verarbeitung der Allgemeinheit zum Fraß vor.

Eine temporeiche One-man-show, Texte und Töne in Laut und in Leise, Klassiker und Aktuelles, jenseits der Frage, ob das nun Kabarett oder Comedy sei. Es ist Brodowy, der Vertreter für gehobenen Blödsinn – der chief director for a high level bullshit.

Och... Zwei Nordlichter sprechen sich aus

Ein kabarettistischer Heimatabend mit Werner Momsen und Matthias Brodowy

Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine, südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere, echte Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker und seit Jahren als rasender Reporter für den NDR unterwegs. Aber eines haben sie gemein:

Matthias Brodowy und Werner Momsen sind bekennende und praktizierende Nordlichter.

Ihr „Heimatabend“ ist wie das Land: Literarisch und musikalisch, komödiantisch und melancholisch, mit Augenzwinkern und Humor, der weitaus trockener ist als das norddeutsche Wetter. Die Zwei Nordlichter Momsen und Brodowy bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite ganz nah!

Und sonst? …Och!

Die Bert Engel Show

Kabaretttheater mit Menschen und Puppen

Der nunmehr 102jährige Altstar Bert Engel hat sich einen Auszubildenden zugelegt, Matthias Brodowy, der bei ihm eine Ausbildung zum Entertainer macht. In ihrer ersten gemeinsamen Varieté-Show geht es allerdings drunter und drüber. Dem Schlangenbeschwörer sind die Schlangen abhanden gekommen, dafür gibt sich die längst verstaubt geglaubte Ilse Werner die Ehre und Bert Engel zelebriert auf offener Bühne sein nasales Alternativrezept zum Buerlecithin, was nicht ohne Folgen bleibt. Plötzlich taucht nicht nur Hans Albers auf ominöse Weise auf, sondern auch Werner Momsen erstürmt die Bühne. 

Gemeinsam mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik präsentiert Matthias Brodowy einen Theaterabend der besonderen Art: Kabarett und Entertainment mit Menschen und Puppen.

Die Presse nannte es “einen kleinen Geniestreich” und “grandioses Puppentheater für Erwachsene”.

Wenn die Muse zweimal klingelt

Ein kabarettistisches Doppelsolo

Der Alt-Leipziger und Wahl-Hamburger trifft auf den hannoverschen Lokalmatador: Johannes Kirchberg auf Matthias Brodowy. Die beiden Kabarettisten tun sich zusammen für einen Abend der besonderen Art. An zahlreichen Instrumentent erklingen in ihrem Solo-Duetnicht nicht nur ihre schönsten Lieder, sondern es gibt auch Neues und Wiederentdecktes zu hören. Was halt so passiert, "Wenn die Muse zweimal klingelt!"

 

 

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                                              www.juttajahnke.de  -  www.roofmusic.de 

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